Cost-per-Click (CPC)

Philippe Großmann

PPC · Aktualisiert am 04.11.2020

Wenn man in der Online Marketing Branche tätig ist, dann kommt man an dem Cost-per-Click nicht vorbei. Doch was ist ein guter CPC? Wir zeigen Ihnen die durchschnittliche Cost-per-Clicks.


Was ist ein guter CPC? Wir sind uns hierbei eigentlich immer alle einig: Niedriger ist besser.

Aber was macht einen guten CPC aus?
Wir erklären, wodrauf es bei dem CPC ankommt, ab wann ein CPC valide ist und wie die durchschnittlichen CPCs in verschiedenen Branchen aussehen.

Definition CPC

Cost-per-Click, was für „Kosten pro Klick“ steht, beschreibt eine Zahlungsmethode, welche sich im Bereich Online-Marketing durchgesetzt hat.

Nämlich zahlt der Werbetreibende je Klick auf eine von ihm geschaltete Online-Werbung einen festgelegten Preis an den Seitenbetreiber, beziehungsweise das Werbenetzwerk.

Die Formel für die Berechnung des CPC's

Hintergrund des CPCs

Damit Werbeleistungen im Internet angemessen bezahlt werden können, brauchen Werbetreibende eine digital messbare Größe. Der Klick hat sich als Einheit durchgesetzt, obwohl es in der Vergangenheit immer wieder zu Klickbetrügen kam. Durch Webanalyse-Tools wie Google Analytics ist es möglich, Klicks auf Webseiten zu tracken und die Herkunftsquelle zu ermitteln.

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CPC wird vor allem im Rahmen des Affiliate-Marketing und SEM Anwendung genutzt. Denn beide haben das Ziel den Traffic durch geschaltete Werbemittel zu erhöhen. Die bekannteste Werbeform, in der über CPC abgerechnet wird, ist Google AdWords.

Funktion und Nutzen

Der Sinn von CPC ist, dass der Werbetreibende nur dann zahlen muss, wenn die Anzeige geklickt wird. Das sorgt dafür, dass die Firma davon ausgehen kann, dass der User das Werbemittel tatsächlich wahrgenommen hat.

Weiterhin kann man sich durch die Klickkosten das Return on Investment, also die Kapitalrentabilität, erschließen.

Für Unternehmen ist dies sehr relevant, da sich die Frage stellt, wie viel Geld es für Conversion Rate ausgeben möchte, und vor allem wie viel es für einen Klick zahlen würde. Deshalb sollte in der Webanalyse darauf geachtet werden, dass die Kosten der Werbemittel sich mit den Einnahmen decken, damit es für das Unternehmen rentabel ist.

Wie der Preis des CPCs bestimmt wird

Die Höhe des Preises wird nach dem Prinzip einer Auktion bestimmt. Der Preis wird automatisiert über Real-Time-Bidding gebildet. Die Kosten pro Klick fangen bei kleinen Centbeträgen an und reichen bis hin zu zweistelligen Beträgen, da es viele Faktoren gibt, die die Preisbildung beeinflussen.

Folgende Faktoren bestimmen den CPC:

  • Qualität der Webseite, auf welcher das Werbemittel platziert werden soll
  • genaue Platzierung des Werbemittels auf der Webseite
  • Art des Werbemittels
  • bei Keywords, Relevanz des Keywords
  • die Branche in der geworben werden soll
  • Anzahl der gebuchten Werbung
  • Anzahl der Mitbewerber
  • der Höchstpreis der vom Unternehmen festgelegt wird
  • die Qualität der eigenen Webseite
  • die Höhe der CTR(Click Through Rate) der eigenen Webseite
  • Reichweite des Unternehmens
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Berechnung des CPCs

3 Grundgrößen des CPC

-Durchschnittlicher CPC: Sind die durchschnittlichen Kosten, die beispielsweise ein Keyword für einen Klick generiert.

-Maximaler CPC: Hier ist der Höchst-Betrag gemeint, welcher der Werbetreibende für einen Klick bereit ist zu zahlen.

-Tatsächlicher CPC: Der Betrag, den man letztendlich bezahlt. Normal liegt dieser unter dem maximalen CPC.

Einordunung von CPC

BrancheAverage CPC(Search)
in Euro
Average CPC(GDN)
in Euro
Anwaltschaft1,220,53
Auto2,090,49
B2B2,830,67
Dienstleistung5,440,69
Dating & Kontaktanzeigen2,361,27
E-Commerce0,990,38
Bildung2,040,4
Arbeitsvermittlung1,730,66
Finanzen & Versicherung2,020,73
Gesundheit & Medizin2,230,54
Haushaltswaren2,50,51
Industriedienstleistungen2,180,46
Grundeigentum2,010,64
Technologie3,230,43
Reisen & Unterkünfte1,30,37

Vor- und Nachteile

Vorteile:

  • einfache Auswertung
  • für jede Webseite
  • Flexibilität des CPCs
  • schafft größere Reichweite
  • zahlt nur Werbemittel für mögliche Interessenten
  • bietet feste skalierbare Größe bei der Berechnung des Werbebudgets

Nachteile:

  • jeder Klick kostet
  • es werden nicht zwingend Conversions generiert
  • Klickpreis nicht zwangsläufig ausschlaggebend für Erfolg

CPC vs. PPC

PPC steht für ,,Pay Per Click”, und wird oft als Synonym für CPC verwendet. Allerdings beschreibt PPC nur das Verfahren an sich beschreibt, wohingegen CPC für den Preis pro jeweiligem Klick steht.

CPC vs. CPM

CPM ist die Kurzform für ,,Cost per Mille”, also die Kosten pro 1000 Impressionen. Ziel ist es, die Sichtbarkeit im Netz zu erhöhen und zu verbessern. Hier gewinnt das höchste Angebot, heißt wer am meisten bietet wird auf Platzt 1 gestuft. Wohingegen es bei den CPC-Geboten noch viele andere Faktoren gibt, die den Wettbewerb beeinflussen.

Bei CPM gibt es wenig Möglichkeiten zu kontrollieren, ob die Anzeige tatsächlich an der angemessenen Position beim potentiellen Kunden angezeigt wird. Im Vergleich dazu, ist die Kontrolle bei CPC sehr simpel, weil man pro Klick bezahlt. Dadurch ist es sehr transparent.

Das CPM-Kostenmodell funktioniert besonders gut bei grafikgestützten Anzeigen, beispielsweise bei einem Logo oder einem bestimmten Produkt. So kann man die Marke oder das Produkt möglichst vielen Menschen bekannt machen.

Bei diesem Modell liegt der Sinn meistens dabei, nicht unbedingt Sales zu generieren, sondern an Reichweite zu gewinnen. Denn hiermit erreicht man viele Menschen mit verhältnismäßig wenig Geld.

Fazit

Wenn man Online Marketing betreibt, kommt man an dem CPC-Modell nicht vorbei.

Daher ist es wichtig sich damit auseinanderzusetzen, da CPC ein erfolgreiches System ist, um Klicks zu generieren.

Man zieht bei diesem Modell potentielle Kunden an, die durch die Anzeige des Unternehmens auf die Webseite weitergeleitet werden. Somit wird mehr Traffic auf den Webseiten erzeugt, was zur Steigerung von Conversions führt.

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Philippe Großmann

Philippe entwickelt Online Marketing Kampagnen, ist Web-Analytics Enthusiast und ein großer Fan von PPC-Marketing.